39. Berliner Silvesterlauf „Der Pfannkuchenlauf“ am 31. Dezember 2014

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Ausrüstung

Was brauche ich zum Laufen?

Eigentlich nicht viel, eine Laufhose, ein T-Shirt und Laufschuhe, was wohl das Wichtigste beim Laufen ist. Dazu vielleicht noch passende Laufsocken und Laufunterwäsche. Je nach Wetter ist auch eine Sonnenbrille, eine Laufjacke, Mütze, Handschuh und Spikes zu empfehlen. Auch technisch lässt sich die Ausrüstung mit Pulsuhr (mit und ohne Kilometerzähler, GPS usw.) noch etwas aufpeppen.

  • Schuhe

    Was ist für den Laufschuhkauf wichtig?

    Der Laufschuh sollte eine gute Passform haben. Er sollte im Fersenbereich fest anliegen und den Mittelfuß gut umschließen. Im Abrollverhalten sollte der Schuh flexibel sein. Vorne im Schuh sollte etwa ein Daumen breit Platz (im Stehen) sein, da sich das Fußgewölbe im Laufen leicht abflacht.

    Die Wahl eines guten Laufschuhes ist nicht primär vom Laufumfang abhängig. Auch der Preis eines Laufschuhes ist nicht das absolut entscheidende Kriterium. Man kann jedoch davon ausgehen, dass „billige“ Laufschuhe (unter 50 Euro) nicht den Qualitätskriterien teurer Laufschuhe entsprechen. Die Haltbarkeit dieser Schuhe ist von geringerer Dauer und damit tritt schneller ein Funktionsverlust des Schuhes ein. Entscheidend für die Wahl des Laufschuhes ist die Passform. Wer regelmäßig läuft, sollte Laufschuhe tragen, die der individuellen Skelettanatomie (Fuß- und Beinform, z.B. Schuh mit Pronationsstütze bei Knickfuß), dem Abrollverhalten (z.B. Neutralschuh bei normaler Pronation) und dem Trainingsgelände (z.B. Trailschuh) angepasst sind. Bei einem Umfang von drei Trainingseinheiten in der Woche über 30 Minuten ist ein Paar Laufschuhe ausreichend. Sollten Sie mehr als 30 km in der Woche laufen, sind zwei bis drei Paar Laufschuhe zu empfehlen.

    Mehr lesen zum Thema:
    Auswahl und Fehltritte beim Kauf von Laufschuhen vermeiden

  • Trends in der Sportschuhentwicklung

    Die Sportschuhforschung verfolgt insbesondere das Ziel der Prävention von sportartspezifischen Beschwerden und Verletzungen. Basierend auf aktuellen Studienergebnissen hat in den letzten Jahren ein Umdenken bei den Sportartikelherstellern stattgefunden, welches sich in der Konstruktion und dem Aufbau der neuen Modelle widerspiegelt. In der Vergangenheit waren das Dämpfen, Stützen und Führen die wesentlichen Aspekte eines Sportschuhs. Wie eine Vielzahl von Untersuchungen zeigte, konnten diese Funktionseigenschaften die Erwartungen an eine Verminderung von Verletzungshäufigkeiten allerdings nicht erfüllen. Der Idee, den „idealen Sportschuh“ zu entwickeln, wirkt heute das Streben nach spezielleren bzw. individuelleren Schuhmodellen entgegen.

    Mehr lesen zum Thema:
    Trends in der Laufschuhentwicklung

  • Textilien

    Laufkleidung: Grundsätzlich ist alles tragbar, was gut sitzt und gefällt.

    Die Grundausstattung besteht aus Laufshirt, Hose und Laufsocken. Frauen sollten in jedem Fall einen Sport-BH darunter tragen. Wird es draußen kälter, dann wird die Grundausstattung Stück für Stück durch Laufunterwäsche, Laufjacke, Handschuhe und Mütze ergänzt. Im Sporthandel gibt es viele qualitativ hochwertige Produkte. Mit warmer, reflektierender Kleidung, Regen- und Windschutzjacken aus atmungsaktiven Materialien, wie zum Beispiel Gore-Tex oder Sympatex, sind sie bestens ausgerüstet, schließlich wollen Sie bei ein bisschen Regen oder kühlen Temperaturen nicht auf Ihr Training verzichten.

    Das früher typische Baumwollshirt wurde inzwischen von Funktionsshirts abgelöst. Baumwolle saugt den Schweiß auf, kann ihn aber nicht abgeben und wird dadurch nass, schwer und unhygienisch. Oft klebt das Shirt dann auch am Körper und besonders bei kalten Temperaturen muss man sich schnell trockene Sachen anziehen, um sich vor dem Auskühlen zu schützen, sonst droht eine Erkältung.

    Funktionsbekleidung ist aus synthetischen Fasern hergestellt. Funktionsshirts sind leicht, haben einen guten Tragekomfort und eine gute Funktionalität. Sie transportieren den Schweiß vom Körper weg nach außen. Funktionsshirts gibt es in lang- und kurzärmliger Version oder ganz ohne Arm.

    Laufhosen gibt es in weit (Shorts) und eng (Tight), in Längen von kurz bis zum Sprunggelenk. Sie sind meist aus Polyester und Elasthan und damit atmungsaktiv, leicht und elastisch. Bei Shorts muss im Sommer darauf geachtet werden, dass Sie sich keinen „Wolf“ laufen, d.h. sich an der Oberschenkelinnenseite wund reiben. Tights haben am Unterschenkel oft einen Reißverschluss zu einfacheren An- und Ausziehen. Einige haben auch eine kleine Tasche auf der Rückseite wo man einen Schlüsssel o.ä. verstauen kann.

    Laufjacken sollten wasser- und windabweisend und gleichzeitig atmungsaktiv und wärmeregulierend sein. Wasserdampf und Wärme müssen entweichen können, daher sind Jacken mit Lüftungsschlitzen von Vorteil.

    Für ein gutes Fußklima sollten die Laufsocken ebenfalls atmungsaktiv sein und für einen guten Wasserabtransport sorgen. Läufer haben zwar selten kalte Füße, trotzdem wollen sich die Füße wohl fühlen, d.h. die Socken dürfen keine Falten werfen, sollten keine Nähte haben und dürfen nicht rutschen. Guter Tragekomfort und eine gute Passform sind hier sehr wichtig. Für eine optimale Passform gibt es heute auch schon Socken für den jeweiligen Fuß.

    Laufunterwäsche besteht meist aus sehr hochwertigem, synthetischem Material, welches die Feuchtigkeit unmittelbar von der Haut weg transportiert. Je nach Jahreszeit soll die Unterwäsche wärmen, isolieren oder nur die Feuchtigkeit fernhalten.
    Frauen sollten in jedem Fall einen Sport-BH tragen, um das Bindegewebe zu entlasten. Beim Sport sind Funktionalität und Passform wesentlich wichtiger als das Aussehen. Sport-BHs sollen gut anliegen, dem Bindegewebe Halt bieten, dürfen aber nicht zu eng sitzen oder gar die Atmung behindern.

    Bei hohen Temperaturen im Sommer sollte Ihre Kleidung ausreichend atmungsaktiv sein, damit Sie einen Hitzestau vermeiden. Außerdem empfiehlt es sich hier einen Trinkgurt mitzunehmen, um einem Flüssigkeitsverlust vorzubeugen

    Eine Laufmütze und Handschuhe sind im Winter unabdingbar. Ein Großteil der Körperwärme wird bekanntermaßen über Kopf und Hals angegeben, deshalb ist im Winter eine Kopfbedeckung unabdingbar. Eine Mütze, ein Lauf-Cap oder ein Schlauch-Tuch (Head) sind dabei empfehlenswert. Kopfbedeckung und Handschuhe sollten aus Funktionsmaterial bestehen. Ein Lauf-Cap, am besten mit Schirm, empfiehlt sich auch im Sommer, um den Kopf vor Sonnenbrand und Sonnenstich zu schützen

    Wer stark schwitzt, kann mit einem Stirnband verhindern, dass Schweiß in die Augen läuft. Schweißbänder eignen sich auch, um lange Haare daran zu hindern, ins Gesicht zu fallen.

    Sportbrillen bieten Schutz vor UV-Strahlung. Sie verhindern im Sommer das Blenden der Sonne und im Winter die Reflexion des Schnees. Zudem verhindern Sie, dass sich Mücken und Fliegen ins Auge verirren.

    Laufen im Dunkeln ist für Läufer ein sehr wichtiges Thema. Achten sie darauf, dass Sie sich vor allem im Winter sichtbar machen. Eine Laufjacke mit reflektierenden Streifen und Leuchtbänder und Hand- und Fußgelenke eignen sich dabei ebenso wie eine Leuchtweste.

  • Technisches Laufequipment

    Viele Läufer nutzen zudem ein Herzfrequenzmessgerät zur Steuerung Ihres Trainings, ein Muss ist der Pulsmesser aber nicht. Sie können Ihr Training auch ohne entsprechendes Messgerät steuern. In Läuferkreisen verbreitet sind Modelle diverser Hersteller, darunter auch Geräte von TIMEX, Partner des BMW BERLIN-MARATHON. Ob solche Geräte mit Zusatzfunktionen (z.B. GPS- und Kilometerzähler) ausgestattet sind oder nur mit Stopp-Uhr-Funktion, ist dabei Geschmackssache.

Sponsoren des 39. Berliner Silvesterlauf „Der Pfannkuchenlauf“ DKB Deutsche Kreditbank AG AOK Berliner Morgenpost Adidas

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